Aus dem Nichts
Zeichnung mit Musik-Improvation

Als Jugendliche haben wir den legendären Film von Henri-Georges Clouzot gesehen, in dem Picasso direkt auf eine Scheibe vor der Kamera malt. Nach einer Stunde staunender Beobachtung dieser Pinselstrichs aus dem Nichts haben wir eine bis heute unverlierbare Erinnerung an diese atemberaubenden Schöpfungsprozesse voller behender Lebendigkeit, Freude: Bewegungen merkwürdig suchend und präzis zugleich ... Diese Qualität der Wachheit wollten wir auf die Bühne holen. 

Francesco Ciccolella gehört zu den Shootings-Stars der internationalen Illustratoren Szene. Die verblüffend erhellenden Zeichnungen des 28-jährigen Salzburgers erscheinen im britischen Guardian, auf dem Titel des Spiegels oder der New York Times. 

Im Dialog mit drei Musikern aus dem »STEGREIF.orchester« Berlin, das mit seinen Brahms- oder Beethoven-Performances die Klassikszene in Begeisterung versetzt. Eine zauberhaft-minimalistische Ko-Produktion von Strich und Ton. Aus der verheißungsvollen Leere des weißen Blatts und der Stille des Raums.