queerfeldein | Hugo-Sieger*in 2021

Eine interdisziplinäre Wandelperformance über nicht-konventionelle Liebesbeziehungen

Sonntag, 28. November
Beginn jeweils um 11, 15 oder 19 Uhr
Dauer 60 Minuten
Schloss Amberg Feldkirch
Einlass zur Einführung »queer durch die Geschichten« jeweils 60 Minuten vor Beginn
Ticket 20 Euro


Das Konzert der Hugo-Gewinner*in 2021. Publikum und Jury waren von diesem Konzertformat begeistert.

Schloss Amberg wurde von Kaiser Maximilian für seine Geliebte Anna von Helfenstein erbaut. Fünfhundert Jahre später war es Wohnort der Schriftstellerin Paula Ludwig, die in einer langjährigen, polygamen Beziehung mit dem Dichterpaar Ivan und Claire Goll lebte.

Das Schloss erklingt in einem interaktiven Story-Soundscape. Das Kollektiv performt zu Kompositionen, Improvisationen und Bearbeitungen von Schuberts Skizzen-Oper über den Bigamisten »Graf von Gleichen«. Mit eigenen Kompositionen und jenen des zeitgenössischen Vorarlberger Komponisten Richard Dünser, Texten zur Goll-Ludwig-Beziehung, Hammerklavier- und Jazzpianoklängen sowie Interviews mit queer lebenden Menschen aus der Region.

Einführung »queer durch die Geschichten« jeweils um 10, 14 und 18 Uhr: Kaiser Maximilian, Paula Ludwig und der Graf von Gleichen hatten alle eine queere Liebesgeschichte. Eine Info-Runde mit Schautafeln und Gesprächen im Vorfeld der Konzerte.

Das kollektiv CONTEMPORAMENT ist ein freies, interdisziplinäres Ensemble aller schönen Künste rund um die Sängerin Mara Maria Möritz. Was alle Performances dieser Studierenden der Musikhochschulen Bern und Nürnberg verbindet, ist die Auseinandersetzung mit soziopolitischen Themen.

Oben von links: Rachel Alonso Müller (Jazz-Vocals), Mara Maria Möritz (Leitung, Text, Visual Arts, Sopran), Lukas Amberger (Schauspiel). Unten von links: Philippe Gaspoz (Aufnahmen Hammerklavier), Kiara Konstantinou (elektr. Komposition, Technik), Magdiel Bapstistin Vaillant (Jazz-Arrangements und -Kompositionen, Recording), Mia Rosa (Kostümbildnerin).

Die Montforter Zwischentöne sind Träger des »Hugo – Internationaler Wettbewerb für neue Konzertformate«, benannt nach dem Vorarlberger Minnesänger Hugo von Montfort (1357 –1423).

Aus Einreichungen von Teams aus vierzig Musikhochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wählten Fachjury und Publikum in einem öffentlichen Pitch das Konzept des Schweiz-deutschen kollektiv CONTEMPORAMENT aus. Die Hugo-Siegerteams gewinnen jeweils die professionelle Aufführung ihrer Idee im Programm der Montforter Zwischentöne. Mehr Infos zum Hugo Wettbewerb

Diese Veranstaltung ist auch im Abo erhältlich! Mehr Informationen