Neues Format: Labor für Wandel. Drei Abende über die Weisheit.

Risiko oder Rezept? Toni Innauer und Ensemble. Konzert und Gespräch.

Dienstag, 22. November,
19 bis 20.30 Uhr
Altes Hallenbad, Feldkirch
Ticket 30 Euro (bis 18 Jahre frei) Tickets ➝

Ein international zusammengesetztes Musikensemble probiert am eigenen musikalischen Leib die Fragen der drei Abende aus.

Was ist eine stimmige Balance zwischen Improvisation und Struktur? Wann bereichert ein Solo das Stück, wann schwächt es das Werk? Ist ein Alleingang ein Egotrip, eine Tugend oder einfach ein Mangel an Mut?

Die Expertinnen und Experten des jeweiligen Abends kommentieren das Geschehen im Ensemble aus ihren Erfahrungen und Kompetenzfeldern heraus. Das Ensemble macht diese Konflikte erfahrbar, hörbar und damit besprechbar. Wie klingen blindes Zusammenspiel, Verstimmungen, Teamkonflikt – lassen Sie sich überraschen! Ein transdisziplinärer Dialog über Lebenskunst und Gesellschaft mit musikalischen Mitteln. Wir erwarten drei erhellende Abende mit überraschenden Perspektiven. Eine Formatentwicklung der Montforter Zwischentöne mit dem Ensembleleiter und Geiger Florian Willeitner.

Risiko oder Rezept?
Üben, improvisieren, scheitern und ... wieder anfangen
Sowohl der Sportler als auch die Musikerinnen und Musiker hören und fühlen, wann der Wind sich dreht und Improvisation verlangt ist. Im Anlaufkanal oder im Konzertsaal. Und dass man jetzt alles riskieren muss ... oder doch lieber nicht?

Paketpreis: 70 Euro für drei Labore für Wandel (Nach Auswahl von einem Sitzplatz pro Abend wird der Rabatt von 20 Euro im Einkaufswagen automatisch abgezogen).

Toni Innauer Seine Zeit im ÖSV als Springer, Trainer und Sportdirektor ist begleitet von überragenden Erfolgen, aber auch dramatischen Rückschlägen. Diese Biografie machte ihn zum »Mister Skisprung« und einer (inter)nationalen Ikone im Sport. Seine Bücher sind Bestseller, in denen der Autor tiefe und innauer-typisch kritische und originelle Einblicke hinter die Bühne des Spitzensports gibt. Innauers Visionen für den Nordischen Skisport führten zu einigen revolutionären Änderungen im internationalen Skispringen. Seine Lebenserfahrung gab er zuerst an seine Schülerinnen und Sportler in Stams und im ÖSV weiter. Heute ist er Unternehmer, Autor und Seminarleiter in der Wirtschaft und in öffentlichen Institutionen.

Florian Willeitner, Geige hat mit uns dieses Format miterfunden. Er ist ein vielfach ausgezeichneter deutscher Violinist, Komponist und Arrangeur, dessen Arbeitsschwerpunkt in der Verbindung verschiedenster Musikkulturen von Klassik über Jazz zu weltweiter Volksmusik liegt. Er schuf Werke für namhafte Orchester, Festivals und Solisten, darunter das Tonkünstlerorchester Niederösterreich, das Musikfest Stuttgart, Andreas Hofmeir oder Rolando Villazon und die Salzburger Mozartwoche. Seine Musik wird weltweit in renommierten Spielstätten und Festivals aufgeführt.

Shannon Barnett, Posaune & Gesang Shannon Barnett ist eine australische Posaunistin und Komponistin. Seit 2019 ist sie Professorin für Jazzposaune an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. 2020 erhielt sie den WDR Jazzpreis für Improvisation und 2021 wurde sie für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Blechblasinstrumente nominiert.

Filippa Gojo, Gesang »Wenn Filippa Gojo singt, ist sofort eine erstaunliche Klarheit im Raum, und das liegt nicht daran, dass sie uns mit etwas Wohlvertrautem entgegenkommt. Ihre Kunst unterscheidet nicht zwischen Beherrschung und Hingabe, zwischen Klarheit und Emotion; beides geht auseinander hervor« (Hans-Jürgen Linke über die gebürtige Vorarlbergerin).

Philipp Lamprecht, Mallets, Percussion Zwischen 2015 und 2021 war Philipp Lehrbeauftragter für Schlaginstrumente an der Universität Mozarteum Salzburg. 2019 wurde ihm gemeinsam mit Tenor Benedikt Kristjánsson, Cembalistin Elina Albach und Podium Esslingen der Opus Klassik Preis für das Innovativste Konzert des Jahres verliehen.

Mahan Mirarab, Gitarren ist ein iranisch-österreichischer Gitarrist, Komponist, Arrangeur und Musikproduzent. Er verwendet vor allem Fretless-Gitarren und ist darauf spezialisiert, mikrototale Systeme mit Jazz und improvisierter Musik zu verbinden.

Durch die drei Abende führt Dorothee Frank Klavier-, Musikwissenschafts- und Kunstgeschichtestudien in Wien. Zuerst kulturpublizistische Tätigkeit bei der Presse und der Süddeutschen Zeitung, dann jahrzehntelang Sendungsmacherin bei Radio Österreich 1 und ARD-Sendern zu kulturellen, musikalischen, aber auch gesellschaftspolitischen Themen wie Utopien, Kapitalismus oder Gewalt.