Hugo-Sieger*in 2021 | queerfeldein

Eine interdisziplinäre Wandelperformance über nicht-konventionelle Liebesbeziehungen

Dienstag, 31. Mai 2022,
Beginn um 17.30 oder 20.30 Uhr; 19.00 (ausverkauft)
Dauer 60 Minuten
Schloss Amberg Feldkirch
Einlass jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn
Ticket 20 Euro Tickets ➝


Das Konzert der Hugo-Gewinner*in 2021. Publikum und Jury waren von diesem Konzertformat begeistert.

Schloss Amberg wurde von Kaiser Maximilian für seine Geliebte Anna von Helfenstein erbaut. Fünfhundert Jahre später war es Wohnort der Schriftstellerin Paula Ludwig, die in einer langjährigen, polyamoren Beziehung mit dem Dichterpaar Ivan und Claire Goll lebte.

Das Schloss erklingt in einem interaktiven Story-Soundscape. Das Kollektiv performt zu Kompositionen, Improvisationen und Bearbeitungen von Schuberts Skizzen-Oper über den Bigamisten »Graf von Gleichen«. Mit eigenen Kompositionen und jenen des zeitgenössischen Vorarlberger Komponisten Richard Dünser, Texten zur Goll-Ludwig-Beziehung, Hammerklavier- und Jazzpianoklängen sowie Interviews mit queer lebenden Menschen aus der Region.

Virtuelle Projekteinführung „queer durch die Geschichten“ vor und nach den Konzerten: Kaiser Maximilian, Paula Ludwig und der Graf von Gleichen hatten alle eine queere Liebesgeschichte. Schautafeln und aufgezeichnete Interviews geben vor und nach den Konzerten einen persönlichen, informativen Einblick „queer durch die Geschichten".

Das kollektiv CONTEMPORAMENT ist ein freies, interdisziplinäres Ensemble aller schönen Künste rund um die Sängerin Mara Maria Möritz. Was alle Performances dieser Studierenden der Musikhochschulen Bern und Nürnberg verbindet, ist die Auseinandersetzung mit soziopolitischen Themen.

Von links: Mara Maria Möritz (Leitung, Text, Visual Arts, Sopran), Timur Özkan (Schauspiel), Jessica Manga (Jazz Vocals)

Von links: Philippe Gaspoz (Aufnahmen Hammerklavier), Kiara Konstantinou (elektr. Komposition, Technik), Magdiel Bapstistin Vaillant (Jazz-Arrangements und -Kompositionen, Recording), Mia Rosa (Kostümbildnerin)

Die Montforter Zwischentöne sind Träger des »Hugo – Internationaler Wettbewerb für neue Konzertformate«, benannt nach dem Vorarlberger Minnesänger Hugo von Montfort (1357 –1423).

Aus Einreichungen von Teams aus vierzig Musikhochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wählten Fachjury und Publikum in einem öffentlichen Pitch das Konzept des Schweiz-deutschen kollektiv CONTEMPORAMENT aus. Die Hugo-Siegerteams gewinnen jeweils die professionelle Aufführung ihrer Idee im Programm der Montforter Zwischentöne.

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